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Sissi ist kein gutes Vorbild: Mit realistischen Zielen die Diät-Motivation hochhalten!

Mit realistischen Zielen und formoline L112 die Diät-Motivation hochhalten!
Sissi ist kein gutes Vorbild: Mit realistischen Zielen die Diät-Motivation hochhalten!

Wochenlang nur gesalzenes rohes Eiweiß, Orangen und Milch. Ab und zu ein Glas ausgepressten Rind- oder Kalbfleischsaft. Und einige kandierte Veilchen als Ersatz für ein gesamtes Mittagessen: Diese furchtbare Diät war für Sissi, Österreichs beliebte Kaiserin, täglich Brot. Doch Sissi ging damit zu weit und schadete ihrem Körper letztlich. Eine Diät sollte nämlich nie mit Qualen verbunden sein. Motivationshilfen gibt es, wie auch dieser Artikel wieder zeigt, glücklicherweise zuhauf!

Romy Schneider hat die österreichische Kaiserin Elisabeth in der Sissi-Trilogie in den 50er Jahren zu einer der bekanntesten Figuren in der Geschichte des deutschsprachigen Kinos gemacht. Was jedoch nur die wenigsten über die echte Märchen-Prinzessin wissen: Um bloß nicht zuzunehmen, hielt sie sich ihr Leben lang an selbstauferlegte Radikaldiäten, aß teilweise nichts außer Eiern und Orangen. Eine Stunde soll es außerdem jeden Tag gedauert haben, bis Sissis enges Korsett geschnürt war. Und damit sie ihre gewohnte Milch bekam, mussten ihre persönlichen Kühe stets mit ihr auf Reisen gehen. Darüber hinaus ließ die Kaiserin in ihrem Abnehmwahn dreimal täglich ihr Gewicht kontrollieren.

Sollten wir uns an Sissis großer Diät-Motivation ein Vorbild nehmen? Bitte nicht, denn sie hat den Bogen überspannt! Als Folge ihres übertriebenen Fastens traten mit fortschreitendem Alter Hungerödeme bei ihr auf. Für die Abnehmwilligen von heute heißt das: Hungern à la Sissi ist nicht nur schmerzhaft, sondern letztlich auch kontraproduktiv. Und wirklich hilfreiche Motivationsgründe für ein gesundes und nachhaltiges Abnehmprogramm gibt es auch so genug.

Motivationstipps von einer Psychologin

Dabei ist es von besonderer Bedeutung, dass wir uns realistische Ziele setzen und diese auch mit vernünftigen Plänen angehen. “Erfolg beim Abnehmen haben die Menschen, die realistische Erwartungen hegen und ihr eigenes Verhalten gut kontrollieren können”, sagte Psychologin und Abnehm-Expertin Tanja Legenbauer einmal der “Süddeutschen Zeitung”. “Fünf Kilo in zwei Wochen” – das ist kein realistisches Ziel und sorgt nur für schmerzhaften Hunger und Frust, denn je schneller sich ein paar Kilos heruntergehungert werden, desto schneller sind diese auch wieder drauf.

Häufige Brachialdiäten schaden nicht nur der Motivation, sondern darüber hinaus auch dem Stoffwechsel. Also, realistisch bleiben und klare Ziele formulieren! Ein konkretes Ziel könnte etwa heißen: “Ende des Jahres wiege ich nur noch 72 Kilo.” Und die langfristigen Ziele lassen sich auch gut in einzelne Etappenziele unterteilen, die sich schneller erreichen lassen und die dank kleiner Eigen-Belohnungen wie einem schönen Wochenend-Ausflug noch anziehender wirken könnten.

Beweggründe

Die Motivation ist die Gesamtheit aller Motive, die uns antreiben, etwas zu tun. Und ein anderes Wort für Motiv lautet “Beweggrund”, das wie geschaffen für eine Diät-Motivation ist: Denn Gründe, uns zu bewegen, gibt es wortwörtlich zur Genüge. Neben der Ernährungsumstellung und der Hilfe von Schlankheitsmitteln und Abnehm-Experten ist es für Abnehmwillige vor allem wichtig, sich intensiv körperlich zu betätigen. Doch gerade ehemalige Sportmuffel fragen sich natürlich: Was sind die besten Beweggründe für viel Bewegung? Nach Möglichkeit sollte die Bewegung keine Qual bedeuten, sondern mit Spaß und Freude einhergehen. Das heißt auch hier: Keine unrealistischen Ziele setzen, sondern vielleicht erst einmal mit kleinen Walking- oder Laufrunden starten. Und dabei eventuell die Lieblingsmusik auf voller Lautstärke hören – viele Sporttreibende beflügelt das ungemein. Kontinuität, also Regelmäßigkeit, sollte dabei immer wichtiger als übertriebene Intensität sein. Wir müssen nicht immer gleich Vollgas geben – aber dran bleiben, das sollten wir unbedingt! Und, wenn möglich, Kraft- und Ausdauertraining abwechseln. Das fördert die Gesundheit und schont die Gelenke.

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere, doch wenn die Jogging-Strecke einem bereits zum Hals heraushängt, ist es vielleicht an der Zeit, neue Trainingsstrecken auszuprobieren. Variation ist auch bei anderen Sportarten ein wichtiger Motivationshelfer. Apropos andere Sportarten: Eine der besten Bewegungsmotivationen ist zweifelsfrei eine neue Sportart. Schließen Sie sich einer Ultimate-Frisbee-Mannschaft an, gehen Sie Bouldern, probieren Sie Stand up Paddling aus: Die Möglichkeiten sind unendlich! Und motivieren Sie Ihren Partner oder Freunde es Ihnen gleichzutun!

“Kurze Diäten aus der Frauenzeitschrift bringen nichts, sondern schmälern die Chancen, langfristig abzunehmen. Jeder der Gewicht verlieren will, muss nicht nur weniger essen und sich mehr bewegen, sondern auch dauerhaft seine Ernährungsgewohnheiten ändern”, sagt Tanja Legenbauer. Die wichtigste Motivationshilfe zu einer langfristigen Ernährungsumstellung ist sicherlich, dass das, was bei uns nun auf den Teller kommt, auch weiterhin lecker bleiben soll. Auch hier ist die Hilfe von Experten unbedingt zu empfehlen: Die formoline Rezeptideen bieten in dieser Hinsicht stets kalorienarme und dennoch appetitliche Anregungen für die nächste Mahlzeit zu Hause.

Individuelle Bedürfnisse und Geschwindigkeiten

Bei all den Bemühungen wird es auch immer wieder mal kleinere, und vielleicht auch größere, Rückschläge geben: Das ist ganz normal. Wichtig ist nur, wie wir damit umgehen. Der einfachste Tipp lautet: Optimistisch sein und stets zuversichtlich bleiben! Klar, das ist wie so viele gut gemeinte Ratschläge leichter gesagt als getan. Aber Jammern und Lamentieren über den ausbleibenden Abnehm-Erfolg ziehen die Motivation in den Keller. Und wenn zum Beispiel Freundinnen, mit denen das Abnehmprojekt gemeinsam angegangen wurde, schneller Gewicht verlieren, sagt das nicht unbedingt auch etwas über uns aus. Denn wie Forscher wiederholt unter Beweis gestellt haben, spielen auch die Gene eine wichtige Rolle für den Body-Mass-Index (BMI). In diesem Zusammenhang können wir Glück oder Pech haben, aber unabhängig davon helfen Ernährungs- und Bewegungsumstellungen uns letztlich so oder so – nur vielleicht in einem etwas anderen Tempo als bei anderen.

Aber wer das Diätvorhaben auch als langfristige Umstellung hin zu einer schlankeren, fitteren und gesünderen Zukunft begreift, sollte in diesem Zusammenhang nicht anhand einiger Wochen zu hadern beginnen: Denn statt irgendwelchen fadenscheinigen Diät-Trends hinterher zu hetzen, wäre es viel sinnvoller, die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten auf Dauer umzustellen. Ein weiterer Motivationspunkt dafür lautet: Lebensqualität. Laut einer aktuellen Studie vom Pennington Biomedical Research Center aus den USA führt langfristiges Abnehmen zu einer Verbesserung der Lebensqualität, des Schlafes und auch der sexuellen Funktion.

Nur so weit kommen wie bei Sissi, das sollte es nicht. Nicht nur, dass die meisten von uns keine eigenen Kühe haben, die mit uns auf Reisen gehen können. Auch das enge Korsett hängt glücklicherweise bei kaum einer von uns im Schrank. Einige der Jeans oder Shirts von früher aber bestimmt schon noch. In diese wieder hineinzupassen wäre doch zum Beispiel kein schlechtes Abnehmziel.