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5 Abnehm-Mythen enthüllt

5 Abnehm-Mythen enthüllt
5 Abnehm-Mythen enthüllt

Wer sich zum Thema “Abnehmen” informiert, findet sich schnell in einem Dschungel aus verschiedensten Abnehm-Mythen wieder. Absurde Diäten, merkwürdige Alltagstipps oder winzige Veränderungen im Sportprogramm sollen angeblich Wunder wirken. Wir räumen auf mit den fünf größten Abnehm-Mythen.

1. Wie passen Kohlenhydrate und Abnehmen zusammen?

Spätestens seit der Atkins-Diät gelten Kohlenhydrate als Dickmacher. Doch das stimmt so nicht ganz. Man muss zwischen günstigen und ungünstigen Kohlenhydraten unterscheiden. Vollkornprodukte beispielsweise regulieren die Verdauung, den Blutzucker und halten den Stoffwechsel auf Trab. Diese Lebensmittel unterstützen den Körper mit komplexen Kohlenhydraten und auch mit wichtigen Proteinen. Wer vollständig auf Kohlenhydrate verzichtet, wird die Auswirkungen in Form eines niedrigen Energielevels, damit verbundener schlechter Laune und einer höheren Anfälligkeit für Fressattacken, bei sich feststellen.

2. Frühstück - die wichtigste Mahlzeit des Tages?

Dieser Mythos ist vermutlich der am weitesten verbreitete. Angeblich soll man morgens besonders ausgiebig frühstücken, damit man mehr Energie für den Tag hat und Heißhungerattacken im Laufe des Tages besser widerstehen kann.

Wichtig sind hier zwei Erkenntnisse. Erstens sollte noch vor dem Frühstück eine Trainingseinheit absolviert werden. Forscher der Northumbria University haben nämlich herausgefunden, dass die Fettverbrennung wegen des noch leeren Magens um bis zu 20% gesteigert werden kann! Wissenschaftler der Technischen Universität München haben zudem festgestellt, dass die Größe des Frühstücks kaum Auswirkungen auf nachfolgende Mahlzeiten im Tagesverlauf hat. Deshalb gilt das Prinzip der ausgewogenen Ernährung auch für das Frühstück. Auf fett- und zuckerreiche Speisen sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Überwältigt einen doch mal eine Heißhungerattacke, lassen sich die die zusätzlichen Pfunde beispielsweise mit einem fettbindenden Schlankheitsmittel aus der Apotheke abwenden.

3. BMI als zuverlässiger Fitness-Indikator

Der Body-Mass-Index (BMI) beurteilt das Körpergewicht in Abhängigkeit zur Körpergröße einer Person. Richtig ist: Für die meisten Menschen ist er ein zuverlässiger Indikator, Über- bzw. Untergewicht zu erkennen. Auch die Unterschiede eines gesunden Körperfettanteils zwischen Mann und Frau werden berücksichtigt.

Allerdings gibt der BMI keinerlei Aufschluss darüber, wie sich das Gewicht einer Person zusammensetzt. Sehr sportliche Menschen, insbesondere Bodybuilder, werden aufgrund der großen und schwereren Muskelmasse meist falsch eingeordnet. Außerdem lassen sich aus dem BMI keine Fitness-Eigenschaften ableiten. So kann eine Person mit leichtem Übergewicht deutlich fitter sein, als eine mit Normalgewicht.

4. Wer schlank sein will, muss leiden

Der Spruch “Wer schön sein will muss leiden.” lässt sich auch auf die Schlankheit übertragen. Stimmt aber so nicht. Im Gegenteil sogar. Wer sich konsequent gesund ernährt und regelmäßig Sport treibt, wird sich deutlich besser fühlen, als wenn er oder sie nur Fast-Food isst. Außerdem bedeutet eine ausgewogene Ernährung nicht, dass man auf alles, was gut schmeckt, verzichten muss. Es gibt auch leckere gesunde Speisen, die ganz nebenbei auch die Motivation fördern. Auch Süßspeisen und Knabberkram sind erlaubt. Wie bei allem anderen gilt auch hier: die Dosis macht das Gift.

5. Kardiotraining ist der beste Weg, Fett zu verbrennen

Ausdauersport ist für viele Menschen die reinste Qual und doch gilt er als die beste Methode, Fett zu verbrennen. Das stimmt auch zum Teil. Vor allem durch Kardiotraining werden viele Kalorien in Form von Körperfett verbraucht. Dennoch, viele wissen nicht, dass Muskeln, im Gegensatz zu Fett, allein durch ihre bloße Anwesenheit Kalorien verbrennen. Mit Zunahme an Muskelmasse erhöht sich ergo auch der Kaloriengrundumsatz. Aus diesem Grund wird Krafttraining immer populärer, auch für Nicht-Bodybuilder. Ideal für Menschen, die eine schlanke Figur möchten, ist allerdings eine Kombination aus beiden Trainings.